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Hausbau - typische Fehler vermeiden

Ein Haus bauen – wer sich diesen Traum erfüllen möchte, hat einen langen Weg vor sich. Von der Planung bis zur Schlüsselübergabe gibt es viel zu tun und nicht immer läuft alles reibungslos ab. Dabei lässt sich von den Erfahrungen anderer Bauherren profitieren und so die folgenden typischen Fehler beim Hausbau vermeiden.

Das falsche Grundstück kaufen

Das künftige Wohnglück in den eigenen vier Wänden steht und fällt mit der Wahl eines geeigneten Grundstücks. Das Grundstück sollte auf jeden Fall rechtlich bebaubar, trocken, eben und frei von Altlasten sein. Im Idealfall ist es nach Süden ausgerichtet. Wichtige Versorgungseinrichtungen sollten sich im Umfeld befinden. Ein dauerbeschattetes und nasses Grundstück ohne infrastrukturelle Anbindung mag zwar zunächst billig sein, rechnet sich langfristig jedoch nicht. Folgekosten für die Anpassung des Grundstücks sowie höhere Kosten für Heizung und Fahrtwege machen das Grundstück am Ende teuer.

Keine Versicherungen abschließen

Wer ein Bauprojekt beginnt, sollte es auch beenden, denn im schlimmsten Fall lässt sich ein fertiges Haus besser verkaufen als eine Bauruine. Daher sollte man sich gegen Eventualitäten absichern, die das Projekt Hausbau gefährden könnten. Dazu gehören finanzielle Einbußen, Unfälle auf der Baustelle oder Naturgewalten, die Hab und Gut zerstören können. Für Bauherren besonders wichtig ist eine Haftpflichtversicherung. Die Bauherrenhaftpflichtversicherung wird beispielsweise von der CosmosDirekt angeboten. Während der Bauzeit schützt sie den Bauherrn unter anderem vor Schadenersatzansprüchen. Schadenersatzansprüche entstehen beispielsweise, wenn ein Ziegel ein parkendes Auto beschädigt oder wenn sich jemand auf der Baustelle verletzt. Auch der Rohbau selbst lässt sich versichern. Gegen Zahlungsausfall aufgrund von Arbeitslosigkeit oder Krankheit schützt eine Restschuldversicherung.

Fehlende Kontrolle des Bauprozesses

Bei einem Hausbau kann viel schiefgehen. Mängel, Schönheitsfehler und Pfusch am Bau verzögern die Fertigstellung und verursachen weitere Kosten. Daher sollte man am besten schon vor Vertragsabschluss einen Sachverständigen hinzuziehen. Dieser überprüft, ob die Berechnungen realistisch sind. So lassen sich Planungsfehler von vornherein vermeiden. In der Bauphase sollte eine professionelle Baukontrolle durchgeführt werden, um das ordnungsgemäße Fortschreiten des Projekts zu gewährleisten. Mit der Kontrolle beauftragt man am besten einen von der Baufirma unabhängigen Architekten oder Bauingenieur. Die Kontrolle ist wichtig, denn was beim Hausbau alles schiefgehen kann, zeigt dieser Artikel der Wirtschaftswoche.

Im Voraus zahlen

In einigen Verträgen ist festgelegt, dass die letzte Rate bereits vor der Abnahme überwiesen werden muss. Andere verlangen einen Vorschuss. Auf solche Verträge sollte man sich nicht einlassen. Denn werden bei der Abnahme Mängel entdeckt, bekommt man sein Geld in der Regel erst nach langwierigen Auseinandersetzungen wieder. Ein Vertrag, bei dem die Baufirma in Vorleistung geht, ist für Bauherren besser – und so auch gemäß geltendes Recht vorgesehen.

Beim Hausbau können leider immer Probleme auftreten. Doch wer die hier beschriebenen Fehler vermeidet, hat gute Chancen, ohne Verzögerungen und Verluste ins eigene Haus einzuziehen.

O. Rautenberg