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In die Eisen gehen bei Rost

Alte Liebe rostet nicht. Damit das auch so bleibt, muss man sie regelmäßig pflegen. Das gilt auch für liebgewonnene Metallbauteile wie Gartenmöbel-Gestelle, Geländer, schmiedeeiserne Gartenzäune, Außenleuchten sowie Deko-Gegenstände. Und so wenig ein Lebenspartner dem anderen gleicht, gleicht Metall auch nicht Metall. Mit der richtigen Vorgehensweise und der Verwendung eines TÜV-geprüften Metall-Schutzlackes, z. B. von Hammerite, bleibt Metall länger schön.

Eisenmetalle wie Schmiedeeisen, Guss und Stahl bestehen entweder ganz oder zu einem hohen Legierungsanteil aus Eisen. Das enthaltene Eisen ist sehr reaktionsfreudig. Beim Zusammenspiel aus Sauerstoff und Wasser bildet sich Eisenoxid, das sich als brauner Rost zeigt und Metall porös macht. Um das zu verhindern, benötigen Eisenmetalle einen speziellen Schutzanstrich. Für einen zuverlässigen und langanhaltenden Korrosionsschutz muss die Trockenschicht-stärke mindestens 100 μm haben. Diese Schichtdicke wird beim Auftrag mit Pinsel oder Rolle nach zwei bis drei Aufträgen und beim Sprühen nach drei bis fünf Aufträgen erzielt.

1. Neue, rostfreie Eisenmetall-Teile behandeln

Eisenmetalle schützt man am besten vor Rost, so lange sie noch neu sind. So wird’s gemacht:

Metallschutz - ratgeber bauen

Schritt 1: Die zu streichenden Teile und Flächen müssen frei von Staub, Schmutz und Fett sein. Sprühen Sie Hammerite Metall-Reiniger auf. So erhalten Sie nicht nur eine saubere Oberfläche, sondern verbessern auch gleichzeitig die Anstrichhaftung.

Metallschutz - ratgeber bauen

Schritt 2: Mit klarem Wasser abwaschen und trocknen lassen.

 

Metallschutz - ratgeber bauen

Schritt 3: Dose öffnen, Metall-Schutzlack sorgfältig umrühren und auftragen. Vor dem zweiten Anstrich mindestens vier Stunden trocknen lassen. Die für den zuverlässigen und langanhaltenden Korrosionsschutz nötige Schichtdicke wird beim Auftrag mit Pinsel oder Rolle nach zwei bis drei Aufträgen und beim Sprühen nach drei bis fünf Aufträgen erzielt. Achten Sie darauf, dass auch in den Ecken und Kanten eine ausreichende Schichtstärke entsteht, damit auch hier der Schutz vollständig gegeben ist.

TIPP: Hammerite Metall­schutzlacke sind streichfertig eingestellt und sollten nicht verdünnt werden. Die spezielle Konsistenz der Lacke ermöglicht den Auftrag einer ausreichenden Schichtstärke und verhindert die Laufneigung.

2. Rostige Eisenmetall-Teile behandeln – so wird’s gemacht

 Metallschutz - ratgeber bauen

Schritt 1: Um eine ebenmäßige Metalloberfläche zu erhalten, müssen Sie das angegriffene Metall zunächst von Rost befreien. Rostnester schlagen sie am besten mit einem Hammer auf, dann den Rost mit einer Drahtbürste oder Rotationswerk-zeugen mit Schleifaufsatz entfernen. Beim Bürsten und späteren Schleifen Mundschutz tragen! Sollte der Rost bereits kleine Löcher und Vertiefungen ins Material gefressen haben, können diese nach Entfernung des Rosts und vor Auftrag des Lacks mit Spachtelmasse aufgefüllt werden.

Metallschutz - ratgeber bauen

Schritt 2: Altanstrich mit grobem Schmirgelpapier anschleifen, den Schleifstaub entfernen und die Fläche mit Hammerite Metall-Reiniger säubern. Anschließend gründlich mit Wasser abspülen. 

TIPP: Wollen Sie einen Altanstrich komplett entfernen, verwenden Sie einen Metall-Lack-Abbeizer. Tragen Sie die Paste mit einer Schichtdicke von mindestens 1 mm auf. Dann ungefähr sechs Stunden einwirken und trocknen lassen, bis eine feste Kruste entsteht. Diese tragen Sie anschließend mit einer Messingbürste ab.

Metallschutz - ratgeber bauen

Schritt 3: Metall-Schutzlack aufbringen – für einen effektiven Rostschutz mindestens zwei Mal großzügig auftragen.

TIPP: Die TÜV-geprüften Metall-Schutzlacke „Direkt auf Rost“ von Hammerite vereinen Rostschutz, Grundierung und Lack. Dank innovativer Dualtech-Rezeptur bieten sie Metall einen 2-Wege-Schutz: Wasser perlt zuverlässig von der Oberfläche ab und Rostbildung wird gestoppt.

 3. Schutz für Nicht-Eisenmetalle

Nicht-Eisenmetalle wie Zink rosten nicht im herkömmlichen Sinne. Bei fortschreitender Bewitterung jedoch werden Zink bzw. verzinkte Flächen matt und rau und es bildet sich ein weißer Belag, sogenannte Zinksalze. Eine intakte Versiegelung der Oberfläche ist daher unverzichtbar, um das hochwertige Material vor dem Zersetzungsprozess zu schützen und Folgeschäden vorzubeugen. Nicht-Eisenmetall-Lacke wie „Direkt auf Zink“ von Hammerite schützen Garagentore, Gartenzäune und -tore sowie Dachrinnen ohne vorherige Grundierung und mit nur einem Anstrich langanhaltend.

Vor der Beschichtung müssen die Zinksalze mit Hilfe der sogenannten ammoniakalischen Netzmittelwäsche entfernt werden, da der Lack sonst nicht haftet. So wird’s gemacht:

  1. Füllen Sie klares Wasser in einen Eimer.
  2. Geben Sie Salmiakgeist (in vielen Baumärkten und Apotheken erhältlich) im Verhältnis 10:1 dazu sowie einige Tropfen Spülmittel und rühren kurz um.
  3. Ziehen Sie Handschuhe an und tragen die Lösung mit einem Vliesschwamm auf. Bearbeiten Sie die Oberfläche so lange, bis ein gräulicher Schaum entsteht.
  4. 10 Minuten einwirken lassen, dann mit klarem Wasser abwaschen und trocknen lassen.

Anschließend kann die Oberfläche lackiert werden. So wird’s gemacht:

  1. Rühren Sie den Lack gut um.
  2. Streichen Sie zunächst mit einem Pinsel die Ecken und schwer erreichbare Stellen.
  3. Für große Flächen können Sie eine Malerrolle verwenden. Ziehen Sie damit lange Bahnen, um den Lack gleichmäßig zu verteilen.

TIPP: Vermeiden Sie lose Fasern im Lack, indem Sie die Malerrolle vorab über die klebende Seite eines Klebebands rollen. Arbeiten sie am besten nass in nass, um Ansätze zu vermeiden.

 

 

 

 

 

 

 

O. Rautenberg