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Sorgenfrei im smarten Zuhause

Behörden registrieren immer mehr Wohnungseinbrüche. Smart Home-Systeme schaffen Abhilfe gegen Langfinger: Die Haustechnik ist inzwischen bezahlbar und schnell installiert.

Das Budget von Bauherren ist oft knapp bemessen. Und dann noch ein Smart Home-System verbauen? Zwar interessieren sich für das vernetzte Zuhause laut einer Umfrage der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) 71 Prozent der Deutschen. Doch im Wissen, dass kabelgebundene Lösungen oft einen hohen vierstelligen Betrag verschlingen, ist die Anschaffung für viele undenkbar. Der Markt gibt inzwischen allerdings mehr her als fest installierte Systeme, viele Anbieter setzen auf funkbasierte Lösungen. Verbraucher installieren sie einfach selbst, nehmen sie bei einem Umzug mit und zahlen deutlich weniger.

Smart Home - ratgeber bauen

Anwesenheit simulieren, auch wenn man im Urlaub ist. Smart Home-Systeme machen es möglich

Beliebt sind insbesondere vernetzte Alarmsysteme für das eigene Heim. 38 Prozent der Deutschen sind daran interessiert oder wollen sie sich im nächsten Jahr anschaffen, um etwa sorgenfreier in den Urlaub fahren zu können. Dies ist das Ergebnis der Studie „Ready for Take-off? – Smart Home aus Konsumentensicht“ vom Beratungsunternehmen Deloitte und der Technischen Universität München. Mit Blick auf die aktuelle Polizeiliche Kriminalstatistik verwundert das kaum: Allein im Jahr 2014 registrierten die Behörden mehr als 152.000 Einbrüche.

Anwesenheit simulieren

Moderne Haustechnik könnte diese Statistik künftig verbessern. So registrieren etwa Kontakte an Tür und Fenster, ob sich ein Unbefugter daran zu schaffen macht. Die Bewohner erhalten umgehend eine Meldung auf ihr Smartphone. Zudem erkennen Sensoren in der Abwesenheit der Nutzer Bewegungen im Haus oder der Wohnung und versenden ebenfalls eine Nachricht. Gleichzeitig startet die Videokamera mit der Aufzeichnung, die Bewohner direkt auf dem Smartphone ansehen können. Im Notfall können sie direkt die Polizei informieren.

Smart Home Alarmmeldung - ratgeber bauen

Die Alarmmeldung kommt direkt auf dem Mobiltefon oder Tablet an. In Kombination mit Kameras kann die Wohnung direkt eingesehen und die Polizei benachrichtigt werden.

Die intelligente Haussteuerung kann darüber hinaus simulieren, dass jemand zu Hause ist. Bewegungsmelder, Licht und weitere Geräte sind miteinander verbunden. Registriert der Melder, dass jemand die Terrasse betritt, schaltet sich nicht nur dort das Licht an. Zusätzlich gehen die Lampen im Flur und im Wohnzimmer an und ein Rollladen fährt herunter.

Schrittweise erweiterbar

Als benutzerfreundlich gelten derweil offene Plattformen wie SMART HOME der Telekom, die Angebote unterschiedlicher Hersteller wie Philips oder D-Link unterstützen. Das System kann dank des modularen Aufbaus jederzeit schrittweise erweitert werden. Auf vernetzte Komponenten wie Kameras, Bewegungsmelder, Beleuchtung oder Heizkörperthermostate greifen Anwender mithilfe der SMART HOME-App der Telekom zu und können unterschiedlichste Situationen kreieren. So startet etwa der Fernsehabend mit nur einem Knopfdruck: Rollläden werden heruntergefahren, gleichzeitig wird die Heizung um ein Grad hochgedreht und das Licht gedimmt. Als Schnittstelle dient die QIVICON Home Base, die mit dem Internet verbunden ist und per Funk mit allen angeschlossenen Geräten kommuniziert.

Weitere Informationen unter www.smarthome.de

Autor: Jan Ungruhe
Fotocredit: Telekom

O. Rautenberg