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Betriebskosten um zwei Drittel reduziert

Familie Hildebrandt freut sich über ihre neue Heizung. Vorbei sind die unkomfortablen und teuren Zeiten der Nachtspeicheröfen. Jetzt versorgt eine energiesparende Luft/Wasser-Wärmepumpe ihr Einfamilienhaus mit Wärmeenergie.

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Fachhandwerksmeister Heinrich Behring (l.) hat die neue Heizungsanlage entsprechend den Wünschen der Hildebrandts ausgelegt.

Im Sommer 2014 hatten die Hausherren genug von ihren veralteten und teuren Nachtspeicheröfen, sie entschlossen sich zu einer Sanierung der Heizung. In ausführlichen Gesprächen mit Handwerksmeister Heinrich Behring von der Team Wärmeservice GmbH fand Familie Hildebrandt schließlich die passende Lösung für ihr Einfamilienhaus in Essen: eine Luft/Wasser-Wärmepumpe. Diese Variante bietet Vorteile, die besonders bei der Sanierung eine Rolle spielen: Da die Energie der Außenluft entnommen wird, sind keine aufwendigen Bohrungen wie bei einer Erdwärmepumpe nötig. Auch auf die Verlegung von flächendeckenden Erdkollektoren kann verzichtet werden.

Hohe Effizienz
Behring hat die neue Anlage basierend auf dem Energiebedarf geplant. Dabei spielten neben der Größe des Gebäudes auch dessen Dämmung sowie die benötigten Vorlauftemperaturen eine Rolle. „Gerade wenn höhere Vorlauftemperaturen nötig sind, ist es wichtig, bei der Wahl des Wärmepumpenmodells auf die technischen Daten und Voraussetzungen zu achten“, erläutert Behring. Familie Hildebrandt hat sich für ein Ecodan-Wärmepumpen-System mit Zubadan-Technologie entschieden, ein System, das sich auch gut für eine Sanierung im Altbau eignet. Bei einer Außentemperatur von -15 Grad erreicht diese Wärmepumpe noch ihre volle Heizleistung ohne den Einsatz eines elektrischen Heizstabes oder anderer Hilfsmittel und der Hersteller garantiert einen Betrieb bis zu 28 Grad unter Null. Der Einbau der modernen Heizungsanlage wird sich schnell finanziell positiv bemerkbar machen. „Wir werden voraussichtlich zwei Drittel der Heizkosten sparen“, freut sich Hildebrandt.

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Einfache Installation
Die neue Luft/Wasser-Wärmepumpe im Hause Hildebrandt besteht aus zwei Basiselementen: einem Außengerät und einem Innenmodul. Beide sind durch Kältemittel führende Rohrleitungen miteinander verbunden. Das Außengerät steht auf einem kleinen Sockel vor dem Gebäude zur Straßenseite, das Innenmodul wurde im Keller platziert. Dort befindet auch ein 200 Liter Pufferspeicher. Diesen haben Hildebrandts als Ergänzung gewählt: Er steigert die Systemeffizienz durch die Optimierung der Kompressorlaufzeiten. Darüber hinaus hat Familie Hildebrandt in eine neue Wärmeverteilung investiert. Elf Flachheizkörper ersetzen die alten, schweren Nachtspeicheröfen.

Während die Betriebskosten sinken, steigen die Behaglichkeit und der Komfort für Familie Hildebrandt mit der neuen Anlage. „Wir hatten mit den Einschränkungen in der Regelung der Nachtspeicheröfen immer große Probleme, gerade im Winter war es oft zu kalt oder zu warm“, so Hildebrandt. Diese Sorgen sind nun vorbei. Die neue Wärmepumpe passt sich mit ihrer modulierenden Betriebsweise permanent dem Wärmebedarf des Gebäudes an. Ein großes Display der Wärmepumpenregelung zeigt übersichtlich die verschiedenen Optionen zum Einstellen der Temperatur an. Weitere Attribute wie Nachtabsenkung, Urlaubs- oder Partyprogramm sorgen zusätzlich für Behaglichkeit und helfen beim Energiesparen. Das System lässt sich optional mit einem Wifi-Adapter ans Heimnetzwerk anschließen. Dann kann die Anlage mittels einer kostenlosen App mit dem Smartphone oder einem Tablet-PC von überall aus gesteuert und überwacht werden.

Fotos: Mitsubishi Electric

 

A. Winterhoff