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Die Ölheizung als verantwortungsvoller Energieträger!

Die viel beschworene Wende im Heizungskeller hat definitiv noch nicht stattgefunden. Doch dank effizienter Brennwerttechnik und modernen Sicherheitstanks ist und bleibt die Ölheizung eine attraktive Form der privaten Wärmeversorgung.

Die vom Bundesverband der Deutschen Heizungsindustrie (BDH) anlässlich der 7. Deutschen Wärmekonferenz in Berlin vorgestellten Zahlen belegen es überdeutlich: In Deutschland werden noch immer rund 15 Millionen Heizungen betrieben, die älter als 20 Jahre sind. Insbesondere die Besitzer von Ölheizungen scheinen dabei mit ihrer Tankanlage zusammen alt geworden zu sein. So sind nach Angaben des BDH über vier Millionen Heizöltankanlagen in Deutschland sogar zwischen 25 und 30 Jahre alt, über eine halbe Millionen Tanks hat mehr als 30 Jahre „auf dem Buckel“. Kein Wunder bei gerade mal einem Prozent jährlicher Neuerungsquote für Ölheizungen inkl. Tankanlagen. Allerdings kommt jetzt wohl Bewegung in die Sache: Laut der aktuellen Ipsos-Studie „Der private Baumarkt 2016“ planen 2,5 Millionen Renovierer einen Austausch ihrer Heizungsanlage in den nächsten zwei Jahren. Dabei gibt es gerade für die Ölheizer viele gute Gründe, weiterhin auf ihren bewährten Energieträger zu setzen. Und natürlich auch gute Gründe, den Austausch nicht weiter hinaus zu schieben.

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Bei diesem Ölpreis hat man als Kunde gut lachen. Bild: IWO Hamburg

Brennwerttechnik lohnt sich
Einen besonders guten Grund „pro Ölheizung“ bietet die moderne Öl-Brennwerttechnik, welche im Gegensatz zu Altanlagen auch die im Abgas gebundene Wärme nutzt. Dadurch kann der Hausbesitzer seine Energiekosten im Vergleich zum alten Heizkessel um bis zu 30 Prozent reduzieren, in Kombination mit Solarthermie sogar um bis zu 40 Prozent. Auch wird der Austausch einer alten Ölheizung gegen eine neue Öl-Brennwertheizung durch attraktive Fördergelder „belohnt“. Aktuell zahlt die KfW-Förderbank zehn Prozent der Investitionssumme. Und der guten Gründe nicht genug, sorgt natürlich auch der in den letzten zwei Jahren stark gefallene Ölpreis für erhebliche Einspareffekte. Zumal alle Expertenszenarien davon ausgehen, dass zumindest für die nächsten Jahre kein großer Preisanstieg beim Ölpreis mehr zu erwarten ist.

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Rund 4,5 Millionen Ölheizungen haben bereits mehr als 25 Jahre auf dem Buckel, ein Heizungsaustausch wäre also ratsam. Dabei kann man dem gewohnten Energieträger durchaus treu bleiben: Durch effiziente Brennwerttechnik, moderne Sicherheitstanks, eine lukrative Förderung sowie günstigen Brennstoff bleibt die Ölheizung eine attraktive Form der privaten Wärmeversorgung. Bild: IWO Hamburg

Vergessen Sie den Tank nicht!
Bei einem Austausch der alten Ölheizung gegen einen neuen Öl-Brennwertkessel sollte der Hausbesitzer allerdings auch immer die Tankanlage in seine Überlegungen mit einbeziehen. Denn während die Gründe für den Heizungsaustausch auf der Hand liegen, denken sich nicht wenige Anlagenbetreiber „der Öltank tut es doch noch“. Dabei gibt es auch für den Öltank viele gute Gründe, diesen in die Austauschüberlegungen mit einzubeziehen. Primär sind es beim Tank die Sicherheitsstandards, die nach 25 oder 30 Jahren nicht mehr den aktuellen Anforderungen entsprechen. So stehen beispielsweise oft noch einwandige Öltanks in maroden Auffangräumen, die bereits erhebliche Abplatzungen im Bodenbereich zeigen. Dadurch ist die Bodenfläche nicht mehr optimal abgedichtet und es besteht die Gefahr eines Durchsickerns des Heizöls im Schadensfall. Auch besteht aufgrund von Materialermüdung bei veralteten Heizöltanks die Gefahr, dass Anschlüsse und Rohrleitungen „absacken“ und undicht werden. Ebenso sind dauerhafte Verformungen der Tanks möglich. Dadurch haben die Tanks keine Standsicherheit mehr, eine Neubefüllung wäre ausgeschlossen.

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Das perfekte Paar für eine verantwortungsvolle Energieversorgung: Eine neue Ölheizung mit bis zu 30% energieeffizienterer Brennwerttechnik und ein moderner, doppelwandiger Sicherheitstank. Bild: Bundesverband Lagerbehälter e.V., Würzburg

… Kontrolle ist besser
Um eine seriöse Gewissheit über den Zustand seines Öltanks zu bekommen, sollte der Hausbesitzer die aktuelle Aufklärungsaktion „Sicherer Öltank“ des Bundesverbandes Lagerbehälter e.V. nutzen. Dabei kann der Anlagenbetreiber für nur 100 bis 150 Euro eine einmalige, freiwillige Überprüfung seiner Öltankanlage durch einen zertifizierten Sachverständigen durchführen lassen. Dazu findet der Heizöltankbesitzer auf dem Verbraucherportal www.sicherer-öltank.de eine Liste mit über 200 ausgewiesenen Gutachtern zur Tank-Überprüfung.

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Moderne, doppelwandige Kunststoff-Tanks sind absolut alterungs- und korrosionsbeständig. Damit sind private Öltankbesitzer immer auf der „sicheren Seite“. Zudem sind die Tanks aufgrund der höheren Brennstoffqualität kleiner dimensioniert, wodurch im Heizungskeller zusätzliche Stellfläche gewonnen wird. Bild: Bundesverband Lagerbehälter e.V., Würzburg

 

Falls die Untersuchung größere Mängel ergibt, sollte der Verbraucher auf jeden Fall beim Austausch der alten Ölheizung auch gleich die Tankanlage durch einen modernen, doppelwandigen Sicherheitstank erneuern. Somit hat der Hausbesitzer alle Weichen dafür gestellt, dass seine Ölheizung auch in Zukunft eine sichere, ökologisch verantwortungsvolle und energiesparende Wärmeversorgung darstellt.

 

Titelbild: IWO Hamburg
O. Rautenberg