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Finden Sie die perfekte Badausstattung

Das Bad, früher oft nur ein „Waschraum“, gewinnt immer mehr an Priorität, denn eine wohnliche Badausstattung mit Wohlfühlatmosphäre bietet viele Möglichkeiten zur Entspannung. Wir zeigen Ihnen wohin die Wellness-Reise geht.

Auch in den eigenen vier Wänden fällt immer öfter die Mauer zwischen Reinlichkeit und Ruhelager. Beide Erholungsbereiche werden miteinander verbunden.
Das Einrichtungsangebot ist breit gefächert: Viele Badezimmerschränke würden auch im Wohnzimmer gut aussehen. Im Trend liegen derzeit Holzfurniere, die wasserfest sind. Das Naturmaterial bringt eine warme Optik und belebt durch die natürliche Maserung.

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Das Bad als Zweitwohnzimmer: Raumhohe Fenster und Pflanzen lassen die Natur einziehen. Kleinmöbel sind als ein Zeichen des Wunsches nach Behaglichkeit sowie nach guter Gesellschaft eingezogen. www.burgbad.de

Mehr Hygiene durch neue Ideen
Auch das WC wandelt sich. Wenngleich es in der jüngsten Vergangenheit bei den Versuchen der technischen Weiterentwicklung, nicht um eine erneute Verbesserung der vollautomatischen Funktionen ging, sondern im wahrsten Wortsinn um die Randerscheinung: Die nämlich ist bei fast jeder Neuheit dieses Sektors eindeutig offen und gut zugänglich. Rimless nennt man das in der Fachterminologie, was so viel heißt wie spülrandlos – und so viel mehr Hygiene mit sich bringt. Nützlich und schick zugleich ist ein WC-Sanitärmodul mit einer Farblicht-Leiste am oberen Rand. Als Orientierungslicht weist sie im Dunkeln den Weg zur Toilette. Als farbiger Abschluss sorgt sie für ein stimmungsvolles Ambiente.

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Das neue Duschen: Ein schön eingerichtetes Badezimmer gilt längst nicht mehr nur als Statussymbol. Ein Beispiel dafür ist der Wandel der Kopfbrause von der Düse irgendwo unter der Decke hin zum Wohlfühlregen bringenden Blickfänger. www.bette.de

Bad der Zukunft
Wanne, Becken, WC – in den Schlauchbädern der Vergangenheit reihten sich die drei Basisobjekte der Ausstattung an der Wand entlang. Heute darf es schon etwas mehr sein, auch wenn das Durchschnitts-bad mit rund sechs Quadratmetern nicht durch Größe überzeugt. Aber eine Dampfdusche oder ein Whirlpool passen auf dieselbe Fläche, wie herkömmliche Gegenstück oh-ne den entsprechenden Mehrwert. Wer die Badewanne mit Düsen ausrüsten lässt, kann im 36 bis 38 Grad warmen Nass treiben, während Luftbläschen auf der Haut kribbeln oder kräftige Strahlen aus Jetdüsen sportmüde Mus-keln streicheln. Ob Dampfdusche oder Whirlwanne – integrierte Farblicht- und Klangpakete bringen ein Plus an Entspannung. Und im Spiegelschrank kann schon mal ein Multimediamodul integriert sein zum Fernsehen während des Schaumbads.

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Digitale Technologie macht’s möglich und eröffnet große Freiheiten bei der Architektur des Bades. www.bette.de

Wellness pur genießen
Wann immer es geht: Zu einer freistehenden Designerwanne kann man beispielsweise eine beheizte Massage-liege ähnlich dem „heißen Stein“ eines Hamams einbauen lassen. Auch andere aktuelle Objekte ziehen ohne Platz im Überfluss gar nicht erst ein: Duschtassen in Übergrößen bis zu zwei Metern Länge bieten Eltern oder Kindern reichlich Raum für gleichzeitiges Duschvergnügen. Extrabreite Waschbecken und übertiefe und -lange Wannen punkten mit ihrem Komfortplus.
Apropos „Extra“: Auch Saunen erweitern das Bad zur Wellnessoase. Moderne Modelle ermöglichen mehrere Badeformen in verschiedenen Klimabereichen: von der 100-Grad-Heißluftsauna über Warm-luftbäder mit 45 bis 60 Grad bis zur Softsauna mit hoher Luftfeuchtigkeit und milder Hitze. Trend bei den Kabinen: Große Glaselemente öffnen die Wände, aber auch edle Aluhüllen oder ungewöhnliche Hölzer sind möglich.

Die richtige Stimmung durch das richtige Licht
Egal ob Fliesen, Wasserhahn oder Wanne – Licht ist aus dem modernen Bad nicht mehr wegzudenken. In Form von LED zeigt es an, ob Wasser kalt (blau) oder warm (rot) aus der Armatur fließt. Es färbt Badewasser oder Dampf, um anzuregen oder zu besänftigen – oder rückt die Designobjekte schlicht ins beste Licht. Wenn es auch noch etwas mehr sein darf, zieren Swarovski-Steine die Duschabtrennung, den Wannenrand oder sogar Fliesen. Überhaupt muss man sich für Prunk nicht mehr schämen: Das Bekenntnis zu wertvollen Materialien und Luxus ist gesellschaftsfähig.
Doch parallel gibt es viele Lösungen für kleine Räume, die versuchen, durch kluge Details ähnliche Annehmlichkeiten wie die größeren Brüder zu bieten. Miniatursaunen passen durchaus auf einen Quadratmeter. Und auch Infrarotkabinen kommen mit wenig Fläche aus, auf der sie sanfte Tiefenwärme spenden. Wellness in Kompaktform bieten auch Fitnesspaneele: Sie werden statt einer üblichen Brause installiert und bieten aus Kopf-, Hand- und Seitenbrausen Massagen in meh-reren Strahlarten wie bei aufwendigeren und teureren Duschen.

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Ein freistehender Waschtisch wie BetteArt Monolith lebt von seiner bewussten Inszenierung im Bad. www.bette.de

Meist ist weniger mehr
Wichtig: Es sollten auf keinen Fall zu viele Elemente im Bad Einzug halten. Klarheit und Reduktion sorgen für Ruhe und Entspannung. Tipps: Aufräumen, statt alles Mögliche herumliegen zu lassen, und Freiflächen dekorieren. Pflanzen und sanfte Farben fördern eine ent-spannende Atmosphäre, Aromakerzen oder Raumdüfte sorgen dezent für die Basisharmonie. Auch weniger Arbeit ist Wellness: Beschichtete Duschwände oder Keramikoberflächen lassen Wasser rascher abperlen. Nicht zuletzt: Die Toilette gehört in ein separates Zimmer – unangenehme Gerüche zerstören jedes Wohlgefühl.

Fotos: Hersteller

A. Winterhoff