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Rauchmelder: Austausch ist nach 10 Jahren Pflicht!

Bis auf Berlin, Brandenburg und Sachsen sind mittlerweile Rauchwarnmelder in allen Bundesländern gesetzlich vorgeschrieben. Wegen technischer Alterungsprozesse, Hausstaub und Insekten ist jedoch die Nutzung über 10 Jahre hinaus wenig sinnvoll. Deshalb ist dann laut DIN-Norm ein kompletter Gerätewechsel Pflicht.

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Alle Zimmer und Fluchtwege sollten mit einem Rauchmelder versehen sein.

In Schlaf- und Kinderzimmern sowie in jenen Fluren, über die Rettungswege von Aufenthaltsräumen führen, soll mindestens ein Rauchwarnmelder vorhanden sein. Die Geräte müssen so angebracht, betrieben und gewartet werden, dass Brandrauch frühzeitig erkannt und gemeldet werden kann. So schreibt es die Anwendungsnorm DIN 14676 vor. Das gilt übrigens auch für Ferienwohnungen, Berghütten, Dauerwohnwagen und kleinere Beherbergungsbetriebe. Für die Montage hat der Wohnraumeigentümer Sorge zu tragen; je nach Bundesland ebenso für die Betriebsbereitschaft der Melder, es sei denn, es ist der unmittelbare Wohnraumnutzer oder -mieter verantwortlich.

Diese Anwendungsnorm legt auch die maximale Nutzung eines Rauchwarnmelders mit zehn Jahren nach der ersten Inbetriebnahme fest. So heißt es bereits in Rheinland-Pfalz, Hessen, Schleswig-Holstein und im Saarland: Alte Melder von der Zimmerdecke – neue Melder ran.

Rauchmelder können Leben retten

70 Prozent aller Brandopfer werden nachts überrascht, denn im Schlaf ist der Geruchsinn ausgeschaltet. Insgesamt ereignen sich jährlich in der Bundesrepublik Deutschland ca. 200.000 Wohnungsbrände. Hierdurch werden rund 60.000 Menschen verletzt, 4.000 Brandverletzte tragen Langzeitschäden davon und circa 400 kommen überwiegend durch Rauchvergiftungen ums Leben. Außerdem sind pro Jahr durchschnittlich über eine Milliarde Euro an Brandschäden in Privathaushalten zu verzeichnen.*

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Rauchmelder können Leben retten.

Tipps für den Kauf von Rauchwarnmeldern

„Viele Wohnungsinhaber scheuen trotz Gesetzeslage den Einsatz von Rauchwarnmeldern. Sie befürchten zum Beispiel häufig auftretende Fehlalarme. Weil sich aber die Produktqualität in den letzten Jahren deutlich verbessert hat, ist das zumindest für Geräte der mittleren und gehobenen Preisklasse kein Thema mehr“, erläutert Stephan Cochanski vom Hersteller GEV. „Mit einer kompetenten Beratung in Bezug auf Produktqualität und Montageorte sowie entsprechend guten Produkten ist dies jedoch nahezu ausgeschlossen. Jeder sollte sich effektiv gegen die Brandgefahren im eigenen Haushalt schützen.“

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Beim Kauf auf Produktqualität achten!

Neben genormten Produktstandards lohnt sich beim Kauf ein Augenmerk auf die Schutzvorrichtung der Rauchkammer sowie die Möglichkeit von Funktionstests. In den höherwertigen Meldern der Marken GEV und FlammEx sorgen beispielsweise Edelstahlgitter vor Fehlalarmen durch eindringende Staubpartikel oder Insekten. Wichtig im Alltag sind auch die notwendigen Batteriewechsel eines Gerätes. „Sehr praktisch ist der Betrieb mit langlebigen Lithium-Batterien. Damit kann die Energieversorgung nicht vernetzter Melder über die gesamten zehn Nutzungsjahre gewährleistet werden.“, so Cochanski. Aber Vorsicht: nicht jeder Melder ist für den Einsatz einer Lithiumbatterie geeignet. Zur Orientierung hilft ein Blick auf die Rückseite des Gerätes, wo die möglichen Batterievarianten genannt sein müssen.

Die staubige Installation eines Rauchmelders mit Bohrmaschine, Dübeln und Schrauben ist heute gar nicht mehr nötig: Stattdessen gibt es selbstklebende Sets aus Magnet- und Metallplatte. Mit Magnetolink – so der Name dieser cleveren Produktlösung – kann die Montage nicht nur schnell und zuverlässig sondern auch ohne Schmutz und Krach durchgeführt werden.

* Quelle: www.rauchmelder-lebensretter.de

Weitere Informationen:
www.rauchmelder-lebensretter.de

www.gev.de

www.magnetolink.de

 

Bilder: GEV GmbH

Siham Lamouri