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Bewegungsmelder im Überblick

Als elektronische Sensoren erkennen Bewegungsmelder Bewegungen innerhalb ihres Erfassungsbereichs und wandeln diese in elektrische Schalterfunktionen um. Bewegungsmelder können somit verschiedene Aufgaben übernehmen.

Bewegungsmelder GEV - ratgeber bauen

Die Aufgaben

  • Lichtschalter: zur Sicherheit und Steigerung des Komforts (meist außen)
  • Alarmauslöser: zur Steigerung der eigenen Sicherheit (meist außen)
  • Präsenzmelder: hilft Energiekosten zu senken und erhöht Sicherheit sowie Komfort (meist innen)
  • Einbruchmelder zur Steigerung der eigenen Sicherheit (meist außen)

Die Technik

Ultraschall-Technik

Hierbei werden vom Bewegungsmelder Frequenzen zwischen 10.000 und 20.000 Hz ausgesendet, die vom menschlichen Ohr nicht wahrgenommen werden können, sehr wohl aber beispielsweise von Hunden oder Katzen. Diese Ultraschall-Wellen werden von Gegenständen oder Hindernissen im Erfassungsbereich reflektiert, so dass ein Empfänger im Gerät diese auf Frequenzverschiebungen hin auswerten kann. Liegt eine solche Differenz vor, so werden entsprechende Schaltvorgänge wie Licht oder Alarm ausgelöst.

Radar-Technik

Dieses Prinzip ist der Ultraschall-Technik sehr ähnlich, basiert jedoch auf elektromagnetischen Wellen. Geräusche, Temperaturschwankungen oder Luftbewegungen haben keinen Einfluss auf die Erfassung.

Bewegungsmelder GEV - ratgeber bauen

Bewegungsmelder zur Unterputzmontage sind bequeme und energiesparende Alternativen zu herkömmlichen Lichtschaltern. Meist sind auch Dauerlicht- und Dauer-AUS-Einstellungen möglich.

PIR-Technik

Am häufigsten wird die sogenannte Passiv-Infrarot-Technologie (PIR) verwendet, bei der eingebaute Sensoren Wärmestrahlungen im Infrarotbereich – also für das menschliche Auge nicht sichtbar – mit Hilfe von Multisegmentlinsen registrieren und in elektrische Signale umwandeln. Bis zu 16 Meter weit können Melder heute bewegte Wärmequellen erfassen – mit geschickt angebrachten Erfassungswinkeln bis zu 280 Grad ist dies sogar um die Ecke möglich.

Da der Sensor jedoch selbst keine Strahlung aussendet, ist die Bezeichnung Passiv-Infrarot-Sensor zustande gekommen. Wenn nun durch Bewegung Temperaturunterschiede ent-stehen, werden diese von einem Sensor erkannt und in Form eines elektrischen Signals an den Prozessor weitergeleitet, der dann entsprechend gewünschte Schaltvorgänge auslöst. Die PIR-Technik reagiert nicht auf statische Wärmeunterschiede wie beispielsweise Sonneneinstrahlung, sondern ausschließlich auf Temperaturveränderungen.

Linsensystem

Eine Multisegmentlinse bündelt die Wärmestrahlung und bildet diese auf dem Infrarotsensor ab. Der Bewegungsmelder misst also mit Hilfe von aktiven Zellen den Wärmeunterschied zwischen Wärmequelle und seiner Umgebung. Er reagiert darauf mit einem Signal, das ein Relais betätigt. Im Optimalfall bewegt sich das zu bemerkende Objekt quer zu den Strahlungssegmenten. Dadurch kann die Veränderung der Wärmestrahlung von einer aktiven zu einer anderen aktiven Zone schneller erreicht und ein Signal früher erzeugt werden. Es ist von Vorteil, diesen Aspekt bei der Anbringung von Bewegungsmeldern zu berücksichtigen.

Vernetzung 

Bewegungsmelder können über Funkmodule oder auch über Leitungen oder Bussysteme miteinander vernetzt werden. Reagiert einer der vernetzten Geräte, schalten alle angeschlossenen Melder ihre Verbraucher ein.


Integrierte Bewegungsmelder

Sensorleuchte - ratgeber bauen

Direkt in Leuchten integrierte Bewegungsmelder reduzieren den Montageaufwand von ansonsten separat zu installierenden Geräten und machen darüber hinaus Sinn, wenn die Themen Sicherheit und Beleuchtungskomfort im Vordergrund stehen. Für diesen Fall bietet der Markt clevere Produkte, die gleich mit mehreren Funktionen aufwarten können. So gibt es neben dem eigentlichen Leuchtkörper und dem integrierten Bewegungsmelder zum Beispiel zusätzliche Akzentlichter, einstellbare Dauerlicht- oder Urlaubsmodi. Auch Hausnummern können gleich praktisch integriert sein.

Mehr dazu finden Sie unter www.gev.de

O. Rautenberg