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Ökologisch Dämmen mit PEFC-Siegel

Im kalten Winter halten sie das Haus schön warm. Im heißen Sommer sorgen sie für angenehme Kühle. Und wenn’s auf der Straße brummt und hupt, sind sie der Garant für Ruhe: Holzfaserdämmstoffe bieten sich an, um Alt- und Neubauten vorbildlich nachhaltig zu dämmen.

Eine Frage des Formats: Großformatige Holzfaserdämmplatten werden in geschlossenen Werkshallen von Zimmerei- und Fertigbaubetrieben mit der Holzrahmenkonstruktion des Hauses dauerhaft verbunden. (Bildquelle: PEFC/Wolfgang Flamisch)

Jeder Tag in einem unzureichend gedämmten Haus wird von einem unnötig hohen CO2-Ausstoß begleitet. „Hausbesitzer sollten sich daher besser heute als morgen fragen, womit sie die Dachflächen und die Außenwände dämmen wollen“, rät PEFC-Geschäftsführer Dirk Teegelbekkers. Auch die Kellerdecke könne in vielen Fällen eine Dämmung gut vertragen. Um das gesamte Wohngebäude konsequent auf Energiesparkurs zu bringen, eignen sich nach Ansicht von Teegelbekkers Holzfaserdämmstoffe, die verantwortungsvoll aus heimischem Nadelholz gefertigt werden. Die PEFC-Zertifizierung stellt sicher, dass Nachhaltigkeitsaspekte vom Wald bis zur Baustelle berücksichtigt worden sind.

Wohnkomfort aus kontrollierten Wäldern

80 Mio. Kubikmeter Holz wachsen jedes Jahr in deutschen Wäldern nach. Davon werden rund 70 Mio. Kubikmeter geerntet und ins Sägewerk gebracht, um zunächst zu Holzbalken, Pfetten, Stäben, Konstruktionsvollholzelementen usw. sowie später zu Parkett, Holztreppen, Möbeln sowie holzfasergedämmten Holzrahmen- und Holztafelwänden etc. verarbeitet zu werden. Bereits ein Drittel der Holzerntemenge eines Jahres würde genügen, um sämtliche Neubauten in Deutschland aus heimischem Holz herzustellen. Zwei Drittel der deutschen Waldfläche wird besonders verantwortungsvoll bewirtschaftet – dafür steht das PEFC-Zertifikat, mit dem diese ausgezeichnet sind. Wer ein Holzhaus baut, ein Holzfertighaus kauft, mit Holzfaserdämmstoffen dämmen lässt und dabei auf das PEFC-Zeichen achtet, kann angesichts der nachhaltigen Verfügbarkeit der Ressource Holz ein rund herum gutes Gefühl haben.

Holzfasergedämmte Fassade_PEFC

Vorbildlich nachhaltig gedämmt: Zu einem Holzfaser-Wärmedämmverbundsystem gehört eine Dämmebene, die als Trägerfläche für das nach außen sichtbare Putzsystem fungiert. Plattendicken von 60 mm sind an der Außenwand die Regel, was bei fachgerechter Ausführung eine sehr gute Wärmedämmung, einen exzellenten sommerlichen Hitzeschutz sowie einen äußerst angenehmen Schallschutz bewirkt. (Bildquelle: PEFC/Harald Reusmann)

Robuste, dauerhafte Dämmprodukte

Dämmplatten, Dämmkeile und Gefachdämmmatten aus Holzfasern können im und am Haus vielseitig eingesetzt werden und bewähren sich im Alt- und Neubau seit Jahrzehnten als robuste Bauprodukte. Die Funktionsdauer einer Holzfaserdämmplatte in einem fachgerecht ausgeführten Wärmedämmverbundsystem wird von holzkundigen Wissenschaftlern auf mindestens 50 Jahre geschätzt. Es liegt im ureigenen Interesse jedes Hausbesitzers, dass das Eigenheim – ob in der Stadt oder im Grünen – auf Dauer seinen Wert behält. Ohne zeitgemäße Dämmung würde es früher oder später zwangsläufig an Attraktivität und Marktwert verlieren, und das muss nicht sein.

Von Fachbetrieben dämmen lassen

Wenn es sich um ein Bestandsgebäude handelt, schaut ein Architekt, Energieberater oder Zimmermeister nach dem Stand der Dinge und unterbreitet dann ein Angebot, wie das Haus am besten auf den vom Gesetzgeber geforderten Stand der geltenden Energieeinsparverordnung (EnEV) zu bringen ist. An dieser Stelle sei geraten, von vornherein einen höheren Dämmstandard als Ziel der Sanierungsmaßnahme festzulegen: Die EnEV wird mit einer gewissen Regelmäßigkeit so lange verschärft, bis man Häuser praktisch nicht mehr wird heizen müssen. Auf Verbrennungswärme und die damit verbundenen hohen Brennstoffkosten kann man dann zwar komplett verzichten, bis dahin ist es jedoch noch ein weiter Weg. Zeit, den ersten Schritt zu tun.

Fassadendämmung_Foto PEFC Zielke

Gewusst, wie: Kleinere Plattenformate lassen sich direkt auf der Baustelle montieren, was vor allem bei der energetischen Sanierung von Bestandsgebäuden üblich ist. (Bildquelle: PEFC/Achim Zielke)

Seit Jahrzehnten am Bau bewährt

Unter den natürlichen Dämmstoffen erfreuen sich Holzfaserplatten und Gefachdämmungen aus Holzfasern größter Beliebtheit. Von Bauherren und Sanierungsinteressenten, die sich eine Steigerung des Wohnkomforts wünschen und gleichzeitig Heizkosten im großen Stil einsparen wollen, werden sie immer öfter gezielt nachgefragt. Ob man die Gebäudehülle von innen oder von außen dämmt, lässt sich am besten vor Ort entscheiden. Man muss sehen, was möglich ist, und dann die Marschroute hin zu einer möglichst effizienten Dämmlösung festlegen. Bauherren sollten dabei auf die Empfehlungen eines versierten Fachbetriebs vertrauen und sich bei einem Gebäudeenergieberater, Architekten oder einer ortsansässigen Zimmerei gezielt nach Holzfaserdämmstoffen mit PEFC-Siegel erkundigen.

Hilfreiches Internet

Adressen qualifizierter Handwerksbetriebe lassen sich bei den Dämmstoffherstellern und den Anbietern erfragen, die im Internet auf holzfaser.org verzeichnet sind. Aktuelle Fördermöglichkeiten – vor allem im Bereich Sanierung gibt es davon eine Vielzahl – finden sich mittels Postleitzahlen-Suche auf die-hauswende.de. Fragen zur Ressourcenschonung und zur Herkunft unbedenklicher Holzfasern beantwortet pefc.de.

Siham Lamouri