Media | Newsletter | Kontakt | Impressum

ratgeberbauen kostenlos als PDF

Sind Sie an den neusten Nachrichten, Trends und gesetzlichen Änderungen aus dem Bauen- und Wohnen-Umfeld interessiert? Dann melden Sie sich an und verpassen Sie keine Ausgabe und keine News mehr.
  • Brandaktuelle News und
    Informationen
  • Praktische Hilfe in der Entscheidungs-
    bzw. Orientierungsphase
  • Immer die aktuelle ratgeberbauen
    kostenlos vor Erscheinungstermin
1 E-Mail-Adresse eintragen.
2 Newsletter-Registrierung bestätigen.
3 Newsletter + Ausgabe von „ratgeberbauen“ erhalten.
Datenschutz-Hinweis

Keller nutzen und Heizkosten sparen

Als Rumpelkammer ist der Keller eigentlich viel zu schade. Man könnte mehr daraus machen. Möchte man die Kellerräume künftig als Arbeits- oder Hobbyraum nutzen, empfiehlt sich eine komplette Innendämmung von Decken und Wänden. Warum Kellerdecken auch zu „Wärmebrücken“ werden können, erfahren Sie hier:

Diese komplette Innendämmung ist allerdings schon ein „Sanierungsprojekt“ und erfordert die sorgfältige Planung mit einem Fachmann. Wenn man den Keller als unbeheizte „Raumreserve“ nutzen möchte, ist jetzt ist die perfekte Zeit, eine nachträgliche Dämmung der Kellerdecke zu planen. Das ist schneller und einfacher.

IVPU-Bild_Kellerwand_daemmen - ratgeber bauen

Sollen Kellerräume künftig als Arbeits- oder Hobbyraum genutzt werden, empfiehlt sich eine komplette Innendämmung von Boden und Wänden.

 „Fußkälte“ ohne Dämmung

Unbeheizte Kellerräume und nicht gedämmte Kellerdecken kühlen den Fußboden der darüber liegenden Etage stark aus. Man hat schnell das Gefühl, dass „es zieht“ und greift dann auf Wollsocken und Filzpantoffel zurück. Das muss nicht sein. Im schlimmsten Fall kann sich an den Übergängen von kalten zu warmen Räumen Kondenswasser niederschlagen, was zur Schimmelbildung oder zu Bauschäden führen kann. Die Heizung weiter aufzudrehen hilft nicht, das unbehagliche Gefühl bleibt. Eine Wärmedämmung der Kellerdecke vermeidet diese „Wärmebrücke“ zwischen beheizten und nicht beheizten Räumen und trägt somit ganz entscheidend zur Wohnbehaglichkeit in den darüber liegenden Wohnräumen bei.

IVPU-Bild_Kellerdecke_daemmen - ratgeber bauen

Wer den Keller nur als unbeheizten Abstellraum nutzt, kann die Kellerdecke von unten dämmen.

Leistungsfähige Dämmung – geringer Raumverlust

Die Dämmung der Kellerdecke von unten bietet sich an, wenn der Keller als unbeheizter Abstellraum genutzt werden soll. Sehr gut geeignet hierfür sind beispielsweise PU-Dämmplatten der Wärmeleitfähigkeitsstufe (WLS) 023. Sie sind leistungsstark und der schlanke Aufbau – etwa 10 Zentimeter an der Kellerdecke – erreicht mit dem U-Wert von 0,22 W/(m²·K) eine sehr gute Dämmwirkung. Die Dämmung der Kellerdecke kann auch als Einzelmaßnahme von der KfW mit einem „Investitionszuschuss“ gefördert werden. Fakt ist jedoch: ohne Energieberater erhält man für diese Maßnahme keinen Zuschuss. Für Selbermacher sind die Dämmelemente, die auf der Sichtseite bereits eine aufkaschierte Gipskarton- oder Dekorplatte besitzen ideal. Sie können direkt verklebt oder von unten mit Krallen an die Kellerdecke geschraubt werden.

Heizkosten sparen und gutes Raumklima schaffen

Sollen Kellerräume künftig als Arbeits- oder Hobbyraum genutzt werden, empfiehlt sich eine komplette Innendämmung von Boden und Wänden. Sie ist einfacher durchzuführen als eine nachträgliche, erdberührte Außendämmung, für die in der Regel der Boden rund ums Haus aufgegraben werden muss. Auch bei der Innendämmung des Kellers bewährt sich der schlanke Aufbau und die leichte Verarbeitung von PU-Verbundelementen mit Gipskarton- oder Kalziumsilikatplatten. Die Elemente reduzieren nicht nur die Energiekosten, sondern wirken zusätzlich klimaregulierend auf die Raumluft. Vor Beginn der Sanierung ist es wichtig, Wände und Boden genau unter die Lupe zu nehmen: Sind diese spürbar feucht oder zeigt sich bereits Schimmel, sollte man zuerst einen Fachmann zu Rate ziehen.

IVPU-Bild_Warmer_Fussboden - ratgeber bauen

Keine kalte Böden im Erdgeschoß: Eine PU-Kellerdeckendämmung kann man wetterunabhängig jederzeit einbauen.

Besser – nicht dicker!

Bei der Dämmung von Innenräumen ist es nachvollziehbar, dass man so wenig wie möglich an Fläche oder auch an Raumhöhe für die Dämmung opfern möchte. Die Leistung eines Dämmstoffes erkennt man an seiner Wärmeleitfähigkeitsstufe (abgekürzt: WLS). Die Wärmeleitfähigkeitsstufe wird als dreistellige Zahl, z. B. WLS 023 angegeben. Es gilt: Je niedriger die WLS, desto mehr leistet der Dämmstoff und umso besser ist die Dämmwirkung. Das Polyurethan-Plus: Sehr gute Dämmleistung bei geringer Dicke, gute Druckfestigkeit und hervorragende Kombinationsmöglichkeiten mit anderen Werkstoffen.

Weitere Informationen:

Bilder: IVPU

 

O. Rautenberg