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Schwimmt ein Keller im Pool ...

Was erst einmal wie ein Aprilscherz klingt, ist bei Bürkle Kellerbau ganz real. Denn wie könnte der Hersteller besser die Dichtheit seiner Keller demonstrieren, als einem von ihnen das Schwimmen beizubringen?

Der Grund dafür ist so einfach wie schlüssig: Der Kunde soll die Eigenschaften und Vorteile der Produkte nicht nur in Prospekten, sondern live und in Farbe – im wahrsten Sinne des Wortes – erleben können. Bei Fertighaus-Herstellern beispielsweise sind Musterhäuser schon lange Zeit Standard. Im Kellerbau hingegen ist so eine Art der Präsentation eher die Ausnahme.

So sind es im Grunde auch nur die großen Hersteller von Fertigkellern, die diesen Service

in den diversen Hausausstellungen in ihren Werken anbieten. Bürkle Kellerbau aus dem mittelbadischen Sasbach präsentiert sich und den Allround-Baustoff Beton im BASE Keller-Kompetenzzentrum und demonstriert dort exemplarisch, dass Beton fürs Bauen bestens geeignet ist – über und in der Erde.

Wohlfühl-Athmosphäre mit ästhetischem Anspruch

Im modernen Kompetenzzentrum von Bürkle finden sich Holz, großzügige Glasflächen – und natürlich Beton. Sichtbeton, um genau zu sein: Wände, Fußböden, Sitzmöbel und sogar die Blumenvasen auf den Stehtischen, alles ist aus oder mit dem flexiblen Baustoff gefertigt.

Bürkle BASE collage2 - ratgeber bauen

Das Familienunternehmen baut seit fast 60 Jahren auf und mit Beton. Und so sind Holz, Gals und natürlich Sichtbeton die vorherrschenden Materialien im BASE Kompetenzzentrum.

Firmenchef Johannes Bürkle bringt es stolz auf den Punkt: „Mit unserem modernen Baustoff kann man mehr als nur Gebäude oder Keller bauen. Wir schaffen eine coole Wohlfühl-Atmosphäre, bei einem gleichzeitig hohen ästhetischen Anspruch“.

Bürkle Keller Abdichtung Prinzip Weiße Wanne - ratgeber bauen

Bürkle Kellerbau im Video.

Dort im Ortenaukreis, wo Bürkle die Erfahrung tausender bereits gebauter Keller bündelt, dreht sich dann natürlich auch alles um moderne Fertigkeller-Technologie. So ist der Kellerbau im 21. Jahrhundert bei Bürkle dann auch gleichbedeutend mit computergesteuerter Fertigung von Beton-Fertigteilen, einer ausgetüftelte Logistik und der millimetergenauen Montage am Ende der Fertigungskette – das alles natürlich in möglichst kurzer Zeit. Das Ergebnis ist dann ein wetterunabhängig gefertigter, absolut wasserdichter Keller, der auch bei schwierigen Bodenverhältnissen einwandfrei funktioniert.

Was schwimmt, ist dicht!

Das Kompetenzzentrum BASE wurde 2007 anlässlich des 50-jährigen Firmenjubiläums errichtet: Neben Büroflächen, Schulungsräumen und einer Begegnungsstätte für Besucher und Gäste ließ Johannes Bürkle auf dem Gelände auch einen überdimensionalen Pool bauen. Und genau dort schwimmt seitdem ein 100 Tonnen schwerer Fertigkeller in gut 600 Kubikmeter Wasser.

Bürkle Keller aussen - ratgeber bauen

Der begehbare und mit Fenstern ausgestattete
Schwimm-Keller außen vor dem BASE Kompetenzzentrum.

„Hier schwimmt nicht das Wasser im Keller, sondern der Keller im Wasser“, scherzt der Firmenchef und wirft einen Blick von seinem Büro im 2. Stock hinunter auf den Koloss aus Beton, der dort seit über acht Jahren im Wasserbecken schaukelt – eine sehr anschauliche Art, den Beweis für die ungewöhnlichen Qualitäten von Beton und die Dichtheit der eigenen Keller anzutreten.

Wer dieses doch ungewöhnliche Schauspiel einmal selbst erleben möchte, kann dies immer werktags zwischen 8:00 und 17:00 Uhr. Mehr Informationen erhalten Interessierte unter  www.buerkle-fertigkeller.de.

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Schwimmender Beton
Was zunächst unmöglich erscheint, ist eigentlich nur angewandte Physik, genauer gesagt nach dem archimedischen Prinzip: Verdrängt der Keller durch seine Form mehr Wasser, als er selbst wiegt, dann schwimmt er. Das gilt für alle Stoffe, also auch für Beton. Aus diesem Grund wurde schon 1848 das erste Boot aus Stahlbeton auf der Weltausstellung in Paris gezeigt. Ab circa 1940 konnten Stahlbetonschiffe dann günstiger in Serie gefertigt werden. Obwohl sie sich, hauptsächlich aus Gründen der Manövrierfähigkeit, nie wirklich durchgesetzt haben, fahren aufgrund ihrer Langlebigkeit auch heute noch Schiffe aus diesem Material umher. Das Bild zeigt die „Capella 1″ im Hafen von Rostock. Foto: Wikipedia commons/Schiwago

O. Rautenberg