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Technische Assistenzsysteme im Haus nachrüsten

Zwei Trend-Themen bewegen derzeit völlig unterschiedliche Generationen von Eigenheimbesitzern: „Smart Home“ und „Pflegenotstand“. Gegensätzlicher könnten die Schlagworte wohl kaum sein, doch der gemeinsame Nenner lautet: Funktionen im Haus zu automatisieren, ist moderne Zukunft und gegenwärtige Notwendigkeit zugleich.

Junge Familien beispielsweise können Komfort und Sicherheit ihrer Immobilie steigern, wenn sie Hof- und Garagentore mit elektrischen Antrieben nachrüsten – bis hin zur Integration in ein Heimnetzwerk. Für Menschen mit eingeschränkter Bewegungsfähigkeit wiederum eröffnet solche Automation buchstäblich den Weg zu mehr Mobilität. Verbraucher-Informationen, wie Tore sicher nachgerüstet werden, veröffentlicht regelmäßig der „Bundesverband Antriebs-, Steuerungstechnik. Tore“ (BAS.T) – auch online unter www.bast-online.de.

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Immer mehr Menschen leiden unter eingeschränkter Mobilität, beispielsweise durch Gelenkerkrankungen. Technische Assistenz wie Garagentor-Antriebe ist ein wichtiger Baustein, auch dann im eigenen Haus zu leben (Shutterstock).

Mit dem Finger das Haus bewegen – Torantriebe öffnen die Welt zum „Smart Home“
Funktionen rund ums Eigenheim zu vernetzen, ist im „App-Zeitalter“ der neuste Schrei. Laut einer repräsentativen Forsa-Umfrage halten 57 Prozent der Deutschen die Integration innovativer Hausautomation bei einem Hausbau für wichtig[1]. Sicherheit, Komfort und Energiesparen sind dafür die ausschlaggebenden Gründe. „Der Haus-Standard wird sein, per Finger-Wisch über ein Smartphone oder Tablet alle wesentlichen Gebäudefunktionen zu bedienen“, kann Christian Grabitz vom „Bundesverband Antriebs-, Steuerungstechnik. Tore“ (BAS.T) die künftige Entwicklung am derzeitigen Verbraucher-Interesse bereits ablesen.

Im Trend liegt, zunächst Hof- und Garagentore mit elektrischen Antrieben kostengünstig nachzurüsten. Dabei rät der BAS.T, auf Antriebe von Markenherstellern zu setzen: „Die führenden Hersteller bieten heute schon auf dem Weg zur ganzheitlichen Gebäudeautomation sehr individuelle Lösungen an.“ Denn die Praxis zeigt: „No-Name“-Antriebe sind „No-Future“-Produkte – sowohl was die technische Entwicklungsfähigkeit betrifft als auch die Haltbarkeit.

Pflegekraft unter Strom – technische Assistenzsysteme fürs Haus
Rund 2,5 Millionen Menschen in Deutschland sind auf Pflege angewiesen. Davon können 70 Prozent jedoch in ihren eigenen vier Wänden bleiben – noch [2]. Dieses Stück selbstbestimmtes Leben ist ein kostbares Gut, das zum Luxus werden könnte. Denn die Schere zwischen Pflegebedürftigen und Pflegekräften geht immer mehr auseinander. Deshalb sucht das Bundesfamilienministerium unter dem Thema „Assistierte Pflege von morgen“ Möglichkeiten, durch den Einsatz von Technik Pflegekräfte und Pflegeempfänger zu entlasten.

Ein frühzeitiger Schritt in diese Richtung ist unter anderem, Tore zu Einfahrten und Garagen nachträglich mit einem elektrischen Antrieb auszustatten. Denn eine Online-Umfrage des Ministeriums ergab, dass die Gelenkerkrankung Arthrose eine häufige Pflege-Ursache ist [3]. Ohne Anstrengung das Garagen- oder Hoftor betätigen zu können, ist dabei entscheidend. Hinzu kommt: Das Nachrüsten von Antrieben ist kostengünstiger als eine neue Toranlage einzubauen und zudem recht einfach. Dennoch rät der „Bundesverband Antriebs-, Steuerungstechnik. Tore“ (BAS.T): „Mechanik und Antriebskraft des Motors müssen zur Toranlage passen. Das überlässt man am besten einem Fachmann. Dann funktioniert die Automation sicher und lange.“

[1] forsa-Umfrage „DFH-Trendbarometer 2012
[2] Pflegestatistik 2011, Statistisches Bundesamt
[3] BMBF-Onlineumfrage zur assistierten Pflege von morgen, Mai 2011, Bonn

Weitere Informationen gibt es unter www.bast-online.de


BAS.T – Bundesverband Antriebs- und Steuerungstechnik. Tore
In dem Verband BAS.T (www.bast-online.de) haben sich die führenden Hersteller von Antriebs-, Steuerungs- und Sicherheitstechnik für Tore zusammengeschlossen. Zielsetzung ist unter anderem die aufklärende Kommunikationsarbeit für die Nutzer und Betreiber von Toranlagen. Denn das Wissen um Merkmale der Qualität, Sicherheit und Energieeffizienz schützt die Anwender vor „Eigentoren“.

A. Winterhoff